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Behandlungsmethoden

Hautarzt für AntitranspirantenUm eine übermäßige Transpiration in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Man unterscheidet zwischen den konservativen (nicht operativen) und den chirurgischen (operativen) Behandlungen.
  
Bevor operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, muss die Anwendung von Antitranspiranten und weiteren konservativen Behandlungsmöglichkeiten voll ausgeschöpft worden sein.
 

Konservative Behandlungsmöglichkeiten:

  • Antitranspiranten
  • Iontophorese
  • Botulinumtoxin
  • Psychotherapie 
 

Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten:

  • Schweißdrüsenexzision
  • Schweißdrüsenabsaugung
  • Sympathektomie (operative Nervenblockade)
Bevor man sich für eine dieser Behandlungsmethoden entscheidet, sollten einfache, vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, da diese oftmals für eine beträchtliche Verbesserung sorgen. Wenn mit diesen Maßnahmen kein wesentlicher Erfolg erzielt wurde, kann eine äußerliche Behandlungsmethode angegangen werden. Dazu eignet sich insbesondere die Anwendung von Antitranspiranten. Sie sind hocheffizient (Erfolgsquote über 95%), dabei gesundheitlich völlig unbedenklich, kostengünstig und einfach in der Anwendung.  
Es empfiehlt sich also, mit folgender Vorgehensweise gegen verstärkte Transpiration vorzugehen: 
  1. Empfohlene vorbeugende Maßnahmen ausprobieren
  2. Antitranspiranten ausprobieren
  3. Arztbesuch zur weiteren Klärung



Vor- und Nachteile in der Übersicht

 
 
 
  Vorteile
 
 
  Nachteile
Absaugung
  Hohe Ansprechrate
  Operationsrisiken, 
  hohe Kosten,
  Wiederauftreten leichter  
  Schweißsekretion nach einiger Zeit
Antitranspiranten
Sehr hohe Ansprechrate,
Transpiration zu 90-100% eingestellt,
an allen Körperbereichen anwendbar,
niedrige Beschaffungskosten,
einfache und risikofreie Anwendung
Regelmäßige Anwendung
(alle 2-3 Tage),
Trocknen lassen, damit keine Flecken entstehen
Botulinumtoxin
  Hohe Ansprechrate,
  Schnelle Reduzierung der        
  Schweißsekretion
 
  Umstritten, da lähmendes Nervengift
  (bei Einnahme kann es tödlich sein)
  hohe Kosten,
  Behandlung muss alle 6 Monate
  wiederholt werden
 
Exzision
  Vorerst gute Ergebnisse
 
  Operationsrisiken, 
  Nebenwirkungen,
  Wiederauftreten leichter  
  Schweißsekretion nach einiger Zeit
 
Iontophorese
Gute Ergebnisse bei leichter bis mäßiger Hyperhidrose,
schonendes Verfahren
Hoher Zeitaufwand
(20 Minuten alle 2-4 Tage),
umständliche Prozedur,
nur für Füße und Hände geeignet
Medikamente  
Einfache Einnahme
Erfolgsnachweis ungewiss,
nur Wenige sprechen darauf an,
starke Nebenwirkungen
nur unter ärztlicher Aufsicht
Psychotherapie  
Keine körperliche Belastung 
Schlechte Ansprechrate,
Erfolgsnachweis ungewiss
Sympathektomie
Hohe Ansprechrate
Operationsrisiken, 
Wundheilstörungen und Narben können auftreten

Weiterführende Themen:
 Vorbeugung & begleitende Maßnahmen      Absaugung      Antitranspiranten      Botulinumtoxin      Iontophorese      Medikamente      Psychotherapie      Sympathektomie    
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