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SweatStop® in Apotheken

Antitranspiranten

Bei mäßiger bis übermäßiger Schweißbildung sind Antitranspiranten als erste therapeutische Maßnahme zu empfehlen.
Aluminiumchlorid und andere Metallverbindungen wie Zink oder Magnesium gehören zu den erfolgreichsten Antitranspirantien in der äusserlichen Anwendung. Sie sollten die erste Wahl sein.
 
Antitranspirante lindern die Folgen des übermässigen Schwitzens. Sie reduzieren die Schweiß - und die Geruchsbildung.
 
Die Metallverbindungen verfügen über eine adstringierende Wirkung. Somit wird der Sekretaustritt behindert. Im Gegensatz zu alternativen Methoden, greifen Antitranspirantien nicht in die physiologischen Abläufe der Schweißdrüsen ein. Durch ihre hautoberflächliche Wirkung sind sie toxikologisch und systemisch völlig unbedenklich.
 
Wird eine Aluminiumchlorid-Hexahydrat Lösung (vorhanden in effektiven Antitranspiranten) auf die Haut aufgetragen, bilden sich in der Oberhaut Metall-Mucopolysaccharid-Komplexe, die dann die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen ausfüllen. Metallionen der Lösung dringen in die Ausführungsgänge ekkriner (sekretbildender) Drüsen, was zu einer Eiweißfällung führt und die Drüsenausführungsgänge im oberen Hautbereich funktionell abdichtet.
 
Das Einstellen der Schweißabsonderung tritt in der Regel nach 1-3 Anwendungen ein, in seltenen Fällen nach einigen Wochen. Die regelmäßige Anwendung solcher Lösungen führt, neben der deutlichen Verminderung der Schweißbildung, zusätzlich zu einer Rückbildung sekretorischer Zellen der Schweißdrüsen. Wird die Lösung über einen längeren Zeitraum nicht mehr aufgetragen, regenerieren sich diese Zellen allmählich, was erneut zu einer vermehrten Schweißbildung führt.
 
Antitranspiranten werden in diversen Anwendungsarten angeboten: als Lösungen, Lotionen, Puder oder auch als Gel, bspw. für die Anwendung mit einem Roll-on-Stift.
Grundsätzlich eignet sich das Spray als die ideale Anwendungsform für den Körper. Die Vorteile gegenüber Roll-on-Stiften liegen darin, dass die Lösung großflächig aufgetragen und gleichmäßiger verteilt werden kann. Des Weiteren werden beim Auftragen des Sprays keine Bakterien der Haut aufgenommen. Somit wird verhindert, dass die Bakterien beim nächsten Auftragen wieder auf die Haut gelangen. 
Ein starkes Schwitzen der Hände oder Füße sollte abends mit einer dünnflüssigeren Lösung behandelt werden (auf sauberer und trockener Haut), da diese auf genannten Hautbereichen wesentlich tiefer in die Drüsenausführungsorgane einwirken kann. Für diesen Einsatz eignet sich bspw. die Anwendung von SweatStop® Instant (tagsüber) in Kombination mit SweatStop® Forte plus+ (abends).
 
In dermatologischen Versuchsreihen konnten mit der Anwendung von Antitranspiranten mit Metallsubstanzen bei ca. 95 % der Versuchspatienten eine wesentliche Verminderung der Schweißabsonderung festgestellt werden. Zusätzlich haben Aluminiumchloridlösungen eine angenehme Zusatzfunktion: Die antibakterielle Wirkung unterbindet unangenehmen Schweißgeruch. Daher können solche Antitranspiranten nicht nur gegen die Folgen der übermässigen Schweißbildung eingesetzt werden, sondern auch gegen starken Schweißgeruch.
 
Werden Antitranspiranten auf feuchte Haut aufgetragen, wird der Wirkstoff weggespült. Da der Körper nachts nicht aktiv transpiriert, müssen Aluminiumchloridlösungen daher unbedingt unmittelbar vor dem Schlafengehen auf saubere und trockene Haut aufgetragen werden, damit sie ihre vollständige Wirkung entfalten können. Nachdem 1-2 Sprüher aufgetragen wurden, sollte die Flüssigkeit vorerst vollständig in die Haut eingezogen sein (bis diese trocken ist), bevor man sein Nachthemd anzieht. Morgens kann die übliche Waschroutine problemlos durchgeführt werden.
 
Die Vorteile von Antitranspiranten gegenüber anderen Massnahmen überwiegen weitaus. Sie sind nicht nur hocheffizient (Wirkungsgrad bei 95% der Betroffenen) sondern auch kostengünstiger, bequemer in der Anwendung und nicht zuletzt auch weitgehend risikolos anwendbar.  
Bei Antitranspiranten sollte vor allem auf die Hautverträglichkeit geachtet werden. Eine sehr gute Hautverträglichkeit ist nur bei richtiger Zusammenstellung bewährter Inhaltsstoffe möglich. Deshalb sollte beim Kauf auf ein dermatologisches Zertifikat und einen optimierten pH Wert geachtet werden.
 
Ein guter, effektiver Antitranspirant vereint die schonenden und pflegenden Eigenschaften gemeinsam mit einer starken, zuverlässigen Wirkung. Dies lässt sich durch spezielle Techniken erreichen, wie unter anderem durch ein Verfahren, welches den pH-Wert der Antitranspiranten tief hält. Nur einzelne Hersteller verfügen über das entsprechende Know-how.
  
Beim Kauf eines Antitranspiranten sollte des Weiteren auf die richtige der zahlreichen Aluminiumverbindungen geachtet werden. Aluminiumchlorid-Hexahydrat weist mit Abstand die besten Eigenschaften auf, daher sollte stets zu einem Antitranspiranten gegriffen werden, der diese Aluminiumverbindung enthält.
 
 
 
 

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