Die Iontophorese kann gegen die Transpiration an Händen und Füßen eingesetzt werden. Eine Behandlung anderer Körperteile erweist sich wegen der umständlichen Anwendung als schwierig.
Bei der Iontophorese-Behandlung werden die betroffenen Körperteile (Hände oder Füße) dabei in ein Salzbad getaucht, welchem über Elektroden ein schwacher Gleichstrom zugeführt wird. Der Strom wird durch einen speziell dafür konstruierten Gleichstromgenerator erzeugt. Der Wirkungsmechanismus ist nicht genau bekannt, doch wahrscheinlich ähnlich wie bei Antitranspiranten, bei denen die nach außen führenden Kanälchen der Schweißdrüsen durch Koagulation der Proteine vorübergehend verstopft werden.
Eine Sitzung dauert ca. 20 Minuten und muss, zumindest anfangs, regelmäßig mehrere Male pro Woche wiederholt werden.
Mit der Methode lassen sich bei leichter bis mäßiger Hyperhidrose meist zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Die Nachteile sind die umständliche und zeitaufwändige Anwendung, sowie der Kostenfaktor.