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Behandlungsmethoden

Hautarzt für AntitranspirantenEiner starken Schweißbildung kann mit verschiedenen Mitteln begegnet werden. Man unterscheidet zwischen den konservativen (nicht operativen) und den chirurgischen (operativen) Massnahmen.
  
Bevor operative Maßnahmen in Erwägung gezogen werden, empfiehlt es sich, die Anwendung von Antitranspiranten und weiteren konservativen Massnahmen auszuschöpfen.
 

Konservatives Vorgehen:

  • Antitranspiranten
  • Iontophorese
  • Botulinumtoxin
  • Psychotherapie
  • Medikamente 
 

Chirurgische Vorgehensweise:

  • Schweißdrüsenexzision
  • Schweißdrüsenabsaugung
  • Sympathektomie (operative Nervenblockade)
Bevor man sich für eine dieser Methoden entscheidet, sollten einfache, vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, da diese oftmals für eine beträchtliche Verbesserung sorgen. Wenn mit diesen Maßnahmen kein wesentlicher Erfolg erzielt wurde, kann eine äußerliche Behandlungsmethode, welche die Folgen lindert, angegangen werden. Dazu eignet sich insbesondere die Anwendung von Antitranspiranten. Sie sind hocheffizient, dabei gesundheitlich völlig unbedenklich, kostengünstig und einfach in der Anwendung.  
Es empfiehlt sich also, mit folgender Vorgehensweise gegen verstärkte Schweißbildung vorzugehen: 
  1. Empfohlene vorbeugende Maßnahmen ausprobieren
  2. Antitranspiranten ausprobieren
  3. Arztbesuch zur weiteren Klärung
    - Liegt eine Grunderkrankung vor?
    - Beratung zu konservativen oder operativen Behandlungsmethoden



Vor- und Nachteile in der Übersicht

 
 
 
  Vorteile
 
 
  Nachteile
Absaugung
  Hohe Ansprechrate
  Operationsrisiken, 
  hohe Kosten,
  Wiederauftreten leichter  
  Schweißsekretion nach einiger Zeit möglich
Antitranspiranten
Sehr hohe Ansprechrate,
Transpiration zu 90-100% eingestellt,
an allen Körperbereichen anwendbar,
niedrige Beschaffungskosten,
einfache und risikofreie Anwendung
Regelmäßige Anwendung
(alle 2-3 Tage),
Trocknen lassen, damit keine Flecken entstehen
Botulinumtoxin
  Hohe Ansprechrate,
  Schnelle Reduzierung der    
  Schweißsekretion
 
  Umstritten, da lähmendes Nervengift
  (bei Einnahme kann es tödlich sein)
  hohe Kosten,
  Behandlung muss alle 6 Monate
  wiederholt werden
 
Exzision
  Vorerst gute Ergebnisse
 
  Operationsrisiken, 
  Nebenwirkungen,
  Wiederauftreten leichter  
  Schweißsekretion nach einiger Zeit
 
Iontophorese
Gute Ergebnisse bei leichter bis mäßiger Hyperhidrose,
schonendes Verfahren
Hoher Zeitaufwand
(20 Minuten alle 2-4 Tage),
umständliche Prozedur,
nur für Füße und Hände geeignet
Medikamente  
Einfache Einnahme
Nur unter ärztlicher Aufsicht.
Psychotherapie  
Keine körperliche Belastung 
Schlechte Ansprechrate,
Erfolgsnachweis ungewiss
Sympathektomie
Hohe Ansprechrate
Operationsrisiken, 
Wundheilstörungen und Narben können auftreten

Weiterführende Themen:
 Vorbeugung & begleitende Maßnahmen      Antitranspiranten      Absaugung      Botulinumtoxin      Iontophorese      Medikamente      Psychotherapie      Sympathektomie    
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